Aus meiner Praxis

Beispiele aus der Praxis:

Bereich der parietalen Osteopathie:

Eine Patientin, Anfang 70, erlitt einen schweren Fahrradsturz. Sie klagte über große Schmerzen im Bereich der linken Hüfte und der Lendenwirbelsäule. Sie konnte weder schmerzfrei Liegen noch Sitzen noch Gehen. Die röntgenologische Untersuchung hatte ergeben, dass keinerlei Knochenbrüche vorlagen. Cirka 5 Wochen nach ihrem Unfall suchte sie mich auf. Sie konnte nur mühsam mit Gehstützen laufen. Die osteopathische Untersuchung ergab mehrere Bewegungseinschränkungen: Blockaden der Symphyse (Schambein), des fünften Lendenwirbels, des linken Hüftgelenkes und des Kreuzbeines. In der ersten Behandlung konnte ich drei Blockierungen lösen, sodass sie ohne Stöcke laufen konnte. In der zweiten Behandlung wurde die letzte Blockierung gelöst und das muskuläre Spannungsgleichgewicht soweit wieder hergestellt, dass sie nahezu beschwerdefrei war und ihren Alltag ohne Einschränkungen bewältigen konnte

Bereich der viszeralen Osteopathie:

Ein Mädchen, 13 Jahre, beschrieb immer wieder auftretendes Herzrasen mit einem Puls bis zu 180. Medizinisch/kardiologisch ohne erkennbare Ursache. Hier ergab die osteopathische Behandlung ein Spannungsgungleichgewicht zwischen dem Perikard (Herzbeutel), dem Zwerchfell und dem Brustbein. Durch Verbesserung der Spannungen im Brustkorb gingen die Attacken deutlich zurück. Nach insgesamt drei Behandlungen traten keinerlei Beschwerden mehr auf.
Bei einem Patienten, Mitte 60, bestanden seit vielen Wochen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung ins gesamte rechte Bein. Eine geringe Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule war nicht verantwortlich für die großen Schmerzen. Die Ursache war ein völlig in sich zusammen gezogener Dünndarm, der durch diese Spannung die Beweglichkeit der Wirbelsäule einschränkte und zu einer Irritation des Ischiasnerven geführt hat.

Bereich der craniosakralen Osteopathie:

Eine Anfang 60jährige Patientin litt seit ihrem 16. Lebensjahr fast täglich unter linksseitigen Kopfschmerzen. Die Untersuchung ergab Blockaden in der oberen Halswirbelsäule und zwischen zwei Schädelknochen (Felsenbein und Hinterhauptsbein). Auch war keine rhythmische Pulsation festzustellen. Diese Blockaden konnten in der ersten Behandlung gelöst werden. In den folgenden drei Wochen bis zur nächsten Behandlung traten nur einmal Kopfschmerzen von cirka einem halben Tag Dauer auf. Zur Festigung des Behandlungsergebnisses erfolgte in drei weiteren die Wiederherstellung der rhythmischen Pulsation. Schmerzmittel wurden nur noch selten im Gegensatz zu den Jahren zuvor benötigt.

Eine Patientin klagte über unvermittelt aufgetretene Zahnschmerzen im linken Oberkiefer. Die vorgenommene zahnärztliche Behandlung (neue Füllung) brachte keine Linderung. Meine Anamnese ergab, dass sie einen Schlag gegen die linke Schläfe (Autotür) bekommen hatte. Bei der osteopathischen Untersuchung stellten sich linksseitige Blockaden zwischen Stirnbein, Scheitelbein und Keilbein heraus. Dadurch wurde der mittlere Trigeminusnerv irritiert. Nach Lösen dieser Blockaden war die Patientin nach einer Behandlung komplett beschwerdefrei.

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